Steckbrief: Mark Jefferson
- Geboren: 11. April 1975
- Beruf: Fotografie-Lehrer an der Blackwell Academy, weltbekannter Avantgarde-Fotograf.
- Synchronsprecher: Derek Phillips (im englischen Original).
- Persönlichkeit: Nach außen hin wirkt er hip, inspirierend, geduldig und charmant. Er gilt als der "coole" Lehrer, zu dem die Schüler aufsehen. In Wahrheit ist er ein eiskalter, manipulativer Narzisst und Psychopath ohne jede Empathie, der Menschen nur als Objekte für seine "Kunst" sieht.
Die Dynamik mit seinen Schülerinnen
Jefferson nutzt seine Position als gefeierter Star-Fotograf gezielt aus, um junge Frauen zu manipulieren. Seine Beziehungen zu den Blackwell-Schülerinnen zeigen seine unterschiedlichen Facetten:
- Max Caulfield: Er erkennt früh ihr Talent und bezeichnet ihre Unschuld und ihr natürliches Auge als "besonders". Max hat Blackwell überhaupt nur ausgewählt, weil sie unbedingt bei ihm lernen wollte. Er drängt sie das ganze Spiel über subtil dazu, am "Everyday Heroes"-Wettbewerb teilzunehmen – nicht um sie zu fördern, sondern um sie zu ködern und in seinen Bann zu ziehen.
- Victoria Chase: Victoria ist unsterblich in Jefferson verliebt und versucht ständig, seine Aufmerksamkeit durch anzügliche Bemerkungen oder ihr bestes Verhalten zu gewinnen. Jefferson ignoriert ihre Annäherungsversuche komplett und lässt Max gegenüber später verlauten, er halte Victoria eigentlich für eine verwöhnte Göre, obwohl er viel Zeit in ihre künstlerische Ausbildung investiert.
- Kate Marsh: Er sieht in Kate die pure Unschuld. Als Kate in Episode 2 völlig verzweifelt zu ihm kommt und ihn nach der Party um Hilfe bittet, speist er sie kalt ab und behauptet, sie würde übertreiben. Er tut das, um sich selbst zu schützen und jegliche Beweise für seine Taten im Dark Room im Keim zu ersticken.
Das Geheimnis des Dark Rooms
Jeffersons wahre Obsession gilt nicht der klassischen Fotografie, sondern dem Festhalten des exakten Moments, in dem Unschuld in pure Verzweiflung umschlägt. Together mit Nathan Prescott, den er als Handlanger und Geldquelle missbraucht, baut er den Dark Room auf – einen unterirdischen, sterilen und hochmodernen Bunker auf dem Anwesen der Familie Prescott. Dort betäubt er junge Frauen mit Drogen, um sie in hilflosen, unschuldigen Posen zu fotografieren. Er selbst beschreibt diese Taten im Spiel völlig empathielos als seine "wahre Kunst".
Trivia & Hintergrund-Geheimnisse
ZitatDas Alters-Mysterium (Retcon): Ein sehr interessantes Detail für Hardcore-Fans: Ursprünglich war Jeffersons Geburtsjahr im Spiel auf 1967 datiert. Mit einem späteren Spiele-Update (zur Limited Edition 2016) änderten die Entwickler sein Geburtsjahr offiziell auf 1975. Das sorgt für ein kleines Logikloch, da im Spiel (unter anderem in Captain Spirit) erwähnt wird, dass der Höhepunkt seiner Karriere in den Jahren 1990–1995 lag – nach der neuen Zeitlinie wäre er da erst zwischen 15 und 20 Jahre alt gewesen!
- Das bittere Ende für Rachel Amber: Rachel war Jeffersons großes "Meisterwerk". Er war fasziniert von ihrer Wandelbarkeit. Doch als Nathan Prescott versuchte, Jefferson nachzueifern und Rachel im Dark Room eigenständig eine Überdosis der Droge verabreichte, starb sie. Jefferson half Nathan daraufhin, die Leiche auf dem Schrottplatz zu vergraben, um das Geheimnis zu wahren.
- Zitate-Tipp: Schon in seiner allerersten Unterrichtsstunde (Episode 1) droht Jefferson seinen Schülern scherzhaft mit Worten, die im Nachhinein eine düstere Bedeutung bekommen: „Im Ernst, ich könnte jeden von euch in einer dunklen Ecke einrahmen und in einem Moment der Verzweiflung einfangen.“
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