Steckbrief: Victoria Chase
- Geboren: 14. August 1995
- Familie: Sie stammt aus einer steinreichen, einflussreichen Familie der High Society. Ihre Eltern besitzen eine weltbekannte Kunstgalerie (Chase Space) in Seattle.
- Persönlichkeit: Arrogant, elitär, manipulativ und ehrgeizig. Gleichzeitig ist sie insgeheim extrem unsicher, eifersüchtig auf Max' natürliches Talent und panisch besorgt um ihren Ruf.
- Synchronsprecherin: Dani Knights (im englischen Original).
Die Maske des „Mean Girls“: Ihre psychologischen Motive
Für deine Fansite ist es spannend zu zeigen, warum Victoria so grausam zu anderen ist. Ihre Bosheit ist in Wahrheit ihr Schutzschild:
1. Das „Hochstapler-Syndrom“ (Imposter Syndrome)
Obwohl Victoria talentiert ist, glaubt sie insgeheim, dass sie ihren Erfolg nur dem Geld ihrer Eltern verdankt. Als Max auftaucht – die ohne teure Ausrüstung oder Statussymbole geniale, emotionale Fotos macht –, fühlt sich Victoria tief bedroht. Ihr Mobbing gegen Max ist purer Neid auf deren authentisches Talent.
2. Die krankhafte Fixierung auf Mark Jefferson
Victoria ist obsessiv bemüht, Jeffersons Anerkennung zu gewinnen. Sie sieht in ihm das Ticket für ihre eigene Karriere in der Kunstwelt. Sie wirft sich ihm regelrecht an den Hals, was Jefferson jedoch insgeheim anwidert. Ihre Eifersucht kocht über, weil Jefferson Max' Arbeiten deutlich mehr schätzt als ihre eigenen.
3. Das Drama um Kate Marsh
Victoria ist die treibende Kraft hinter der Verbreitung des viralen Videos von Kate Marsh. Sie wollte Kate demütigen, um von ihren eigenen Unsicherheiten abzulenken. Sollte Kate in Episode 2 vom Dach springen, bricht Victorias harte Fassade komplett zusammen: Sie sitzt weinend in ihrem Zimmer, wird von extremen Schuldgefühlen zerfressen und lässt das Mobbing komplett sein.
Victorias Schicksal (Ein fataler Fehler)
In Episode 4 gibt es eine der wichtigsten Entscheidungen bezüglich Victoria. Wenn Max im Club versucht, sie vor dem Dark Room und Mark Jefferson zu warnen, hängt ihr Überleben komplett von Max' bisherigen Taten ab:
- Wenn Victoria Max NICHT glaubt: Sie ignoriert die Warnung. Sie bleibt in Sicherheit und überlebt die Ereignisse der Nacht unbeschadet.
- Wenn Victoria Max GLAUBT: Hier zeigt das Spiel eine bittere Ironie. Weil Victoria Max vertraut, sucht sie Schutz bei der einzigen Autoritätsperson, der sie vertraut: Mark Jefferson. Dadurch läuft sie ihrem Entführer direkt in die Arme. Max findet Victoria später ebenfalls betäubt und gefesselt im Dark Room wieder. In dieser Zeitlinie wird Victoria (genau wie Nathan) von Jefferson ermordet, um keine Zeugen zu hinterlassen.
Trivia & versteckte Details
ZitatDer geheime Nerd: Wenn Max sich in Victorias Zimmer (Zimmer 221 im Blackwell-Wohnheim) umschaut, findet sie heraus, dass Victoria insgeheim ein riesiger Nerd ist! Sie besitzt Actionfiguren, liest heimlich Comics und schaut leidenschaftlich gern alte B-Movie-Science-Fiction-Filme – genau wie Max. Victoria versteckt diese Hobbys nur, weil sie nicht zu ihrem "coolen, elitären" Image passen.
- Ihr Zimmer als Statussymbol: Ihr Zimmer quillt über vor teuren Designer-Klamotten, High-End-Kamera-Equipment und sündhaft teurem Kaschmir. Es ist der absolute Gegenentwurf zu Max' bescheidenem, gemütlichem Zimmer.
- Before the Storm (Prequel): Hier sehen wir Victoria drei Jahre jünger. Sie versucht bereits damals verbissen, die Hauptrolle im Schultheaterstück Der Sturm zu bekommen und schreckt nicht davor zurück, die Teedose von Rachel Amber zu manipulieren. Schon damals war ihr Erfolg wichtiger als alles andere.
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